AGB
Geltungsbereich
Für alle Bestellungen und Verträge über unsere Website gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf unserer Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Bestellung dar. Mit Absenden einer Bestellung geben Sie ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt durch unsere Annahmeerklärung (Auftragsbestätigung) zustande.
Preise und Zahlungsbedingungen (Reverse Charge)
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich alle Preise als Nettopreise zuzüglich der jeweils gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer. Bei grenzüberschreitenden B2B-Leistungen innerhalb der Europäischen Union erfolgt die Abrechnung, soweit die Voraussetzungen vorliegen, im Reverse-Charge-Verfahren (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers, Art. 196 MwStSystRL bzw. die entsprechende nationale Umsetzung); in diesem Fall weist die Rechnung keine Umsatzsteuer aus, und der Kunde hat uns eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer mitzuteilen. Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Bestellprozess angezeigt.
Lieferung und Leistungserbringung
Die Lieferung bzw. Leistungserbringung erfolgt innerhalb der im Bestellprozess genannten Frist. Sofern keine Frist angegeben ist, erfolgt die Leistung innerhalb einer angemessenen Zeit nach Vertragsschluss.
Untersuchungs- und Rügepflicht
Handelt der Kunde als Unternehmer, hat er die gelieferte Ware bzw. Leistung unverzüglich nach Erhalt zu untersuchen und offensichtliche Mängel innerhalb einer angemessenen Frist in Textform anzuzeigen; anderenfalls gilt die Leistung als genehmigt. Diese Regelung gilt nur, soweit der Kunde als Unternehmer bestellt hat, und unbeschadet zwingender gesetzlicher Vorschriften am jeweils anwendbaren Recht.
Vorbehalt der Rechteeinräumung bei digitalen Leistungen
Bei der Bereitstellung von Software, Quellcode, KI-Modellen oder sonstigen digitalen Lösungen werden dem Kunden die vereinbarten Nutzungsrechte erst mit vollständiger Bezahlung der geschuldeten Vergütung eingeräumt. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgt jede Nutzung, Weitergabe oder Vervielfältigung nur vorläufig und unter dem Vorbehalt des vollständigen Zahlungseingangs.
Gewährleistung (Unternehmer)
Im Geschäftsverkehr mit Unternehmern gilt die gesetzliche Gewährleistung, soweit nachfolgend nichts anderes geregelt ist. Die Gewährleistungsfrist kann abweichend vom gesetzlichen Regelfall vereinbart werden; sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wird, gilt die gesetzliche Frist.
Haftung (Civil Law)
Unsere Haftung ist, soweit gesetzlich zulässig, auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Diese Begrenzung gilt nicht, soweit zwingendes Recht eine weitergehende Haftung vorschreibt, insbesondere bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, sowie im Rahmen einer nach zwingendem Recht bestehenden verschuldensunabhängigen Haftung (z. B. Produkthaftung).
Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht des Staates, in dem der Anbieter seinen im Impressum genannten Sitz hat, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG), soweit dies gesetzlich zulässig ist. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben hiervon unberührt.
Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt, soweit rechtlich zulässig, eine Regelung, die dem wirtschaftlich und rechtlich Gewollten der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für den Fall einer Regelungslücke.
Maßgebliche Sprachfassung
Dieses Dokument wird in mehreren Sprachfassungen bereitgestellt. Verbindlich ist die deutsche Fassung; Übersetzungen dienen ausschließlich der besseren Verständlichkeit. Bei Abweichungen zwischen den Sprachfassungen geht die deutsche Fassung vor, soweit nicht zwingendes Recht des Staates, in dem der Kunde bzw. die betroffene Person seinen oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat, etwas anderes vorschreibt.
Stand: 30.08.2026
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